Woher stammen die
närrischen Symbole?

Die Narrenzahl 11

Für die Narrenzahl  11 gibt es keine gesicherte und allgemein akzeptierte Erklärung. Die Ableitungsversuche aus den Anfangsbuchstaben verschiedener Wahlsprüche oder Parolen gehören ins Reich der Phantasie.

Wie so  viele Dinge der Fastnacht hat die 11 wohl auch christliche Wurzeln.
So beginnt z.B. am 11. im 11. die vorweihnachtliche Fastenzeit.
Der selbe Tag war früher der Abgabetermin für Pacht- und  Zehntzahlungen, auch für Kirchen und Klöster.
Auch war die 11 im Mittelalter ein Symbol des Sünders, der die 10 Gebote übertreten hatte. Vielleicht spielte auch eine Rolle, dass die  11. Stunde als letzte Lebensstunde, also “kurz vor 12” empfunden wurde und sich die 11 so zur mahnenden Narrenzahl entwickelte.

Die Fastnachtsfarben ROT-WEISS-BLAU-GELB

Die Narrenfarben sind viergeteilt. Zu 100% ist ihre Entstehung und Herkunft noch nicht geklärt.

Als gesichert gilt allgemein, dass es  sich bei den drei ersten Farben um die närrische Umkehrung der französischen Trikolore blau-weiß-rot handelt; ergänzt durch die vierte Farbe gelb.
Diese wird als Farbe der Clowns und/oder Narren  gedeutet.

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