Wie feiern die Mainzer
Straßenfastnacht?

 

Feldlager der Prinzengarde, 1901

Die Kampagne beginnt am 11.11
um 11 Uhr 11 mit der Verkündigung des närrischen Grundgesetzes vor dem  Fastnachtsbrunnen am Schillerplatz.

Von Neujahr bis Aschermittwoch

Mit dem Neujahrsumzug hält die Fastnacht Einzug in die Stadt.

Im 19. Jahrhundert wurde an Neujahr die leere Kasse des MCV durch die Stadt  gezogen.

Seit 1957 gibt es den Jugendmaskenzug der Mainzer Schulen am Fastnachtssamstag.

Danach werden die Rekruten vor dem Theater vereidigt.
Noch heute leitet ein General der Prinzengarde die Rekrutenvereidigung, denn diese Garde hat den Brauch 1884 eingeführt.  

Zuschauer beim Rosenmontagszug
in der Bahnhofsstraße 1953

Rekrutenvereinigung 1938

Bis Anfang der 1960er Jahre schlugen die Garden am Fastnachts-Donnerstag oder –Freitag ihre Feldlager in der Innenstadt auf.
Der Fastnachtssonntag  ist seit den 1890er Jahren der “Tag der Garden”.

1912 gab es erstmals eine gemeinsame Parade aller Garden vor den Komitees von MCV und MCC.
Seitdem nahmen die Mitglieder des “Hohen Närrischen  Staatsministeriums” vor dem Theater den Vorbeimarsch der närrischen Truppen ab.
Heute wird ab 13 Uhr 11 auf der “LU” getanzt.

Der Rosenmontagszug ist der Höhepunkt der Mainzer  Straßenfastnacht. Nach dem Zug wird in “Määnz uff de Gass” weitergefeiert.

Bereits 1838 zogen das Komitee des MCV und Prinz Carneval mit seinem Gefolge in einem “Narrenkorso” durch die Stadt. Zum Ausklang der Kampagne zeigten sie sich ein letztes Mal der närrischen Untertanen. Seit der Mitte der 1960er Jahre ist die Kappenfahrt am Fastnachtsdienstag ein Autokorso.

  

Zuschauer beim Rosenmontagszug
in der Ernst-Ludwig-Straße 1952

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