Als allgemein verbindliches Merkmal aller Mitglieder eines Karnevalvereins wurde die Narrenkappe 1827 in Köln ausgedacht. Mit der “Kapp” demonstrierten die Narren Außenstehenden ihre Gleichheit und Eintracht.
Als Gegenstück zum bürgerlichen Hut symbolisierte die bunte Kappe das Narrenreich, in dem die Hierarchien des Alltags aufgehoben waren. Die “Kapp” hatte auch eine ganz praktische Funktion. Sie war quasi die Eintrittskarte. An ihrer Form und Farbe konnte man erkennen, wer zahlendes Vereinsmitglied war und wer unbefugt an einer Sitzung teilnahm.
Deshalb wurden die Narrenkappen jedes Jahr neu gestaltet.