Verlassen Sie nun die „Gass" und begeben Sie sich in den Saal.

ln der Vitrine Iinks finden Sie die ältesten Objekte zur Mainzer Fastnachtsgeschichte, darunter den Carneval - Almanch aus dem Jahr 1838 und Narrenzepter von 1884. chte Raritäten sind das Damenkleid mit dem Mainzer Wappen von 1910 und die Kostümverkleidungen aus Papier.

Steigen Sie in die Original-Bütt, versuchen Sie einen Vortrag und belohnen Sie sich per Knopfdruck mit einem Tusch oder dem dreifach donnernden Helau!

lm Ordenstresor können Sie die Vielfalt der närrischen Lorbeeren, die funkelnden Orden, Ehren- und Präsidentenketten bestaunen.

ln der Vitrine rechts ist der Ornat des Mainzer Prinzenpaares ausgestellt. 1938 gab es zum ersten Mal eine weibliche Prinzessin, davor wurden alle Rollen in der Fastnacht ausschließlich von Männern dargestellt. Übrigens wird in Mainz nur zu besonderen Anlässen und Jubiläen ein Prinzenpaar gekürt.

Ein Plakat von 1935 und Zugprogramme erinnern an das Fastnachtstreiben in dunkler Zeit, als die Nationalsozialisten bestimmten, wie die Fastnacht gefeiert wurde und wer mitmachen durfte. Nur wenige wie der populäre Büttenredner Seppel Glückert konnten es wagen, versteckte Zeitkritik zu üben. An einer Hörstation können Sie sich Auszüge aus den Vorträgen dieses virtuosen Protokollers anhören.

Mainzer Fastnacht Sitzung im Frankfurter Hof
Der Frankfurter Hof
Mainzer Fastnacht Liederheft 1938 MCC Herrensitzung
Liederheft des Mainzer Carneval Club
zur Herrensitzung 1938
Mainzer Fastnacht Kostum Hofsänger
Kostüm der Mainzer Hofsänger
Mainzer Fastnacht Eintrittskarte Ball 1857 MCV
Eintrittskarte zum Ball im Jahre 1857 des
Mainzer Carneval Verein